Deutscher Pentest-Dienstleister für Payment, Healthcare und komplexe Systemumgebungen
Als spezialisierter Anbieter für Penetrationstests bildet die binsec GmbH das operative Fundament der binsec group GmbH. Seit 2013 führen unsere festangestellten, hochgradig zertifizierten Experten (u.a. OSCP, OSCE) professionelle Penetrationstests auf Basis internationaler Standards durch. Mit dieser tiefgehenden operativen Erfahrung als Pentest-Dienstleister in den Bereichen Payment, Banking und Healthcare prüfen wir Ihre geschäftskritischen Systeme auf dem Niveau professioneller Angreifer ab.
Als Pentest Anbieter aus Deutschland für manuelle Analysen grenzen wir uns klar von automatisierten Vulnerability-Scans ab: Entscheidende Schwachstellen identifizieren wir durch strukturierte, tiefgehende Prüfungen. Dieses methodische Fachwissen verankern wir über die binsec academy GmbH zudem direkt in praxisnahen Pentest Training Labs. Wir stimmen das Vorgehen für Sie exakt auf Ihre Bedrohungslage ab und setzen hierbei auf effiziente Greybox-Analysen für maximale Transparenz und Tiefe. Als Ergebnis erhalten Sie einen audit-ready Abschlussbericht mit klarer Risikobewertung und konkreten Behebungsempfehlungen.
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Mehr als 10 Jahre praktische Erfahrung als Pentest Anbieter
Durchführung ausschließlich durch festangestellte Senior Penetration Tester
Keine Subunternehmer oder externen Freelancer
Direkter Kontakt zum verantwortlichen Senior Penetration Tester
Eigene, vollständig kontrollierte Testinfrastruktur, keine Cloud-Nutzung
Lokale LLMs auf eigener Hardware in deutschen Rechenzentren
Strukturierte und reproduzierbare Testvorgehensweise
Identifizierung technischer und geschäftsrelevanter Sicherheitsrisiken
Risikogewichtete Schwachstellenbewertung oder CVSS Bewertung
Detaillierter Bericht mit Management-Übersicht und technischer Dokumentation
Nachprüfung der identifizierten Schwachstellen inkludiert
Unsere Leistungen als Pentest-Anbieter
Web-Anwendungen Penetrationstests
Wir führen Penetrationstest von Webanwendungen durch. Der Umfang und die Komplexität einer Webanwendung können von einer statischen Webseite bis zu einer mandantenfähigen Anwendung reichen. Dies spiegelt sich auch in der Seitenzahl des OWASP Testing Guide wider, der auf mehreren hundert Seiten Testmethoden gegen Webanwendungen zusammenfasst. Wir testen eine Webanwendung sowohl mit als auch ohne Anmeldeinformationen. Um Fehler im Berechtigungsmanagement der Webanwendung effizient aufzudecken, fordern wir Testkonten für jede Benutzerrolle und ggf. für unterschiedliche Mandanten an. Bei dem Penetrationstest einer Web-Anwendung testen wir natürlich auch auf typische Angriffe wie Injection und XSS.
Pentest von Medizingeräten
Wir führen Penetrationstests für Medizingeräte durch, um die Medizinprodukteverordnung (MDR) zu erfüllen. Die MDR fordert die Überprüfung und Validierung der Sicherheit von Medizinprodukten und -software. Die Koordinierungsgruppe für Medizinprodukte (Medical Device Coordination Group) gibt in ihrem Leitfaden zur Cybersicherheit von Medizinprodukten an, dass Tests das primäre Mittel zur Sicherheitsüberprüfung und -validierung darstellen.
Interner Pentest
Die binsec GmbH führt interne Penetrationstests durch, um Schwachstellen in Netzwerken, Systemen und Anwendungen aus Sicht eines Angreifers mit internem Zugriff zu identifizieren. Dabei werden Angriffsflächen analysiert, typische Benutzerrechte geprüft und mögliche Eskalations- und Bewegungswege innerhalb der Infrastruktur bewertet. Je nach Scope kommen unterschiedliche Szenarien zum Einsatz, etwa ohne Zugangsdaten, mit Benutzeraccount oder unter Einbezug physischer Sicherheit. Typische Prüfbereiche sind Active Directory, interne Dienste, Webanwendungen, Netzwerksegmentierung sowie Wireless- und IoT-Systeme.
Externer Pentest
Die binsec GmbH führt externe Penetrationstests durch, um über das Internet erreichbare Systeme gezielt aus Angreifersicht zu prüfen. Dabei werden öffentlich zugängliche Informationen analysiert, Dienste identifiziert und Schwachstellen manuell bewertet. Je nach Scope erfolgt auch eine praktische Ausnutzung gefundener Lücken, um reale Risiken nachvollziehbar darzustellen. Typische Prüfbereiche sind Webanwendungen, APIs, Netzwerkinfrastruktur, Cloud-Dienste und E-Mail-Systeme. Die Durchführung orientiert sich an etablierten Standards wie OWASP und OSSTMM und gewährleistet eine strukturierte, reproduzierbare Analyse.
Mobile App Pentest
Die binsec GmbH führt Penetrationstests von Android- und iOS-Apps durch. Die Untersuchungsmethode der binsec GmbH bei mobilen Anwendungen (Android und iOS) orientiert sich am OWASP Mobile Application Security Testing Guide und an den OWASP Mobile TOP 10. Das Open Web Application Security Project (OWASP) ist derzeit die weltweit größte Non-Profit-Organisation mit dem Ziel, die Sicherheit von Anwendungen zu erhöhen.
API Pentesting
Wir führen Penetrationstest von APIs durch und testen regelmäßig z.B. REST-APIs und XML-APIs. Eine API kann sowohl als eigenständiges Testobjekt in einem Penetrationstest als auch in Kombination mit einem Frontend auf Schwachstellen untersucht werden. Normalerweise fragen wir während des Angebotsprozesses nach einer Art API-Dokumentation oder einer Beschreibung der API-Komplexität, um die erforderliche Zeit für den Penetrationstest einzuschätzen. Wenn eine Webanwendung eine API verwendet, können wir auch die verfügbaren Endpunkte einer API im Rahmen des Penetrationstest ermitteln. Typische API-Sicherheitslücken sind zum Beispiel Fehler bei der Eingabevalidierung oder ein unzureichendes Berechtigungsmanagement.
Penetrationstest für Auftraggeber
Die wichtigsten Fragen für Auftraggeber eines Penetrationstests – von der Auswahl des Anbieters bis zu Kosten und Datenschutz.
Die meisten Unternehmen, die regelmäßig Penetrationstests durchführen, setzen auf einen jährlichen Rhythmus. Einerseits verlangen verschiedene Standards eine jährliche Durchführung, andererseits lässt sich ein jährlicher Penetrationstest gut in die Budgetplanung integrieren. Einen Pentest alle neun Monate durchzuführen, wäre beispielsweise schwer in die Finanzplanung zu integrieren. Ein halbjährlicher Rhythmus – also zwei Tests pro Jahr – ist oft aus finanzieller Sicht nicht möglich.
Es gibt jedoch Unternehmen, die zweimal jährlich einen Penetrationstest durchführen und dabei unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Aus Sicherheits- und Risikoperspektive wäre es ideal, nach jeder signifikanten Änderung im System einen neuen Penetrationstest durchzuführen. In der Praxis scheitert dies jedoch häufig an begrenzten personellen und finanziellen Ressourcen.
Eine mögliche Lösung kann die Vereinbarung eines Rahmenvertrags für Penetrationstests sein. Oft auch mit dem Buzzwort als Pentesting as a Service bezeichnet. Dabei werden in festgelegten Intervallen – etwa quartalsweise oder halbjährlich – wiederkehrende Tests durchgeführt, deren Scope jeweils an aktuelle Änderungen oder Schwerpunkte angepasst wird. So lassen sich sicherheitsrelevante Entwicklungen regelmäßig überprüfen, ohne jedes Mal einen neuen Einzelauftrag über einen kompletten Pentest auszulösen.
Die Auswahl eines Penetrationstest-Anbieters sollte sich nicht primär am Preis oder am ausgewiesenen Umfang orientieren, sondern an der tatsächlichen technischen Tiefe, der Methodik und der Fähigkeit, reale Angriffsszenarien belastbar zu prüfen.
Ein wesentlicher Punkt ist die Art der Durchführung. Auch manuelle Penetrationstests arbeiten selbstverständlich mit Werkzeugen; grundlegende Interaktionen auf Netzwerkebene, etwa TCP-Kommunikation, sind ohne geeignete Tools nicht praktikabel. Entscheidend ist jedoch, dass diese Werkzeuge gezielt eingesetzt werden und kein ausschließlich scannerbasierter Ansatz verfolgt wird. Ein automatisierter Schwachstellenscan ist kein Penetrationstest.
Ebenso wichtig ist eine nachvollziehbare Methodik. Der Anbieter sollte klar darlegen können, wie getestet wird, welche Perspektive eingenommen wird (z. B. Black-box, Grey-box, intern oder extern) und welche Ziele konkret geprüft werden. Die Methodik sollte sich an relevanten Standards orientieren, diese jedoch sinnvoll ergänzen und in reproduzierbare, technisch nachvollziehbare Ergebnisse überführen.
Die Qualität der Ergebnisse hängt wesentlich von Erfahrung und technischer Tiefe ab. Zertifizierungen sind ein sinnvoller Indikator, ersetzen jedoch keine praktische Projekterfahrung. Entscheidend ist, ob ein Anbieter im jeweiligen Zielumfeld bereits gearbeitet hat. Beispielsweise in Active Directory Umgebungen, internen Netzwerken oder bei komplexen Webanwendungen.
Referenzkunden und vergleichbare Projekte sollten bei der Auswahl deutlich gewichtet werden. Sie sind ein relevanter Indikator dafür, ob ein Anbieter ähnliche Anforderungen bereits erfolgreich bearbeitet hat und in der Praxis belastbare Ergebnisse liefern kann.
Darüber hinaus sollte klar sein, wer den Test tatsächlich durchführt. Der Einsatz externer Subunternehmer erschwert die Qualitätssicherung und führt häufig zu inkonsistenten Ergebnissen. Ebenso ist die Seniorität des eingesetzten Personals relevant: Ein hoher Anteil erfahrener Senior Penetration Tester wirkt sich unmittelbar auf die Tiefe und Verlässlichkeit der Ergebnisse aus.
Ein weiterer Auswahlfaktor ist der Umgang mit sensiblen Projektdaten. Ergebnisse aus Penetrationstests enthalten regelmäßig hochsensible Informationen über Systeme, Schwachstellen und interne Strukturen. Verarbeitung, Speicherung und Dokumentation sollten daher kontrolliert erfolgen und idealerweise nicht in Public Cloud Umgebungen, sondern in einer abgesicherten Infrastruktur mit klaren Zugriffskontrollen und definierten Löschkonzepten.
Sinnvoll ist außerdem ein strukturierter Nachtest zur Überprüfung behobener Schwachstellen. Dieser sollte in der Regel ohne zusätzliche Kosten angeboten werden, da der Aufwand eines Retests typischerweise deutlich geringer ist als der des ursprünglichen Penetrationstests.
Nicht zuletzt ist direkte Kommunikation während des Projekts wichtig. Insbesondere bei kritischen Schwachstellen sollte ein unmittelbarer Austausch möglich sein, um Risiken schnell einordnen und geeignete Maßnahmen abstimmen zu können.
Der deutsche Markt für Penetrationstests umfasst spezialisierte Boutiquen (wie die binsec GmbH), BSI-zertifizierte Dienstleister, große Prüf- und Beratungsgesellschaften (z. B. TÜV SÜD oder TÜV IT) sowie zahlreiche regionale Anbieter. Weil Methodik, Erfahrungstiefe und Qualität stark variieren, hilft eine unabhängige Einordnung dabei, den passenden Anbieter für Ihre konkrete Zielumgebung zu finden.
Eine fundierte Marktübersicht etablierter Penetrationstest-Anbieter in Deutschland und der DACH-Region – mit Vergleich, Stärken und idealen Einsatzbereichen – finden Sie in unserem Marktüberblick.
Die binsec GmbH ist ein deutscher Dienstleister mit Fokus auf der Durchführung professioneller Penetrationstests. Neben der binsec GmbH gibt es weitere Anbieter für Penetrationstest in Deutschland, die sich je nach Projektanforderung unterscheiden. Unterschiede bestehen insbesondere in Spezialisierung, Projektumfang und methodischem Ansatz.
Der Markt für Penetrationstest Anbieter ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Dabei unterscheiden sich Anbieter nicht nur in Größe und Preisstruktur, sondern insbesondere in der technischen Tiefe der Tests. Während einige Anbieter stärker auf standardisierte oder compliance-getriebene Prüfungen setzen, liegt bei technisch spezialisierten Anbietern der Fokus auf individueller Analyse, manuellen Tests und realistischen Angriffsszenarien. Je nach Anforderung können folgende Anbieter als Alternative in Betracht gezogen werden:
Hackeroo: Für Projekte außerhalb des klassischen Enterprise-Umfelds, insbesondere im Startup-Kontext oder bei budgetorientierten Anforderungen, kann Hackeroo eine geeignete Option sein. Der Fokus liegt auf technisch sauberen und effizienten Penetrationstests für junge Unternehmen.
Exfilion: Für sehr langfristige Red-Teaming-Projekte oder APT-Simulationen über mehrere Monate stehen bei der binsec GmbH in der Regel keine Kapazitäten zur Verfügung. In solchen Fällen kann Exfilion eine passende Alternative sein. Der Schwerpunkt liegt dort auf tiefgehenden Angriffssimulationen, Exploit Development sowie komplexen Red-Teaming-Szenarien.
secuvera: Für Unternehmen mit Fokus auf Compliance, regulatorische Anforderungen oder begleitende Sicherheitsberatung kann secuvera eine geeignete Alternative sein. Neben Penetrationstests liegt der Schwerpunkt auf ganzheitlicher Informationssicherheit, Auditierung und der Umsetzung von Sicherheitsstandards.
Grundsätzlich empfiehlt es sich, einen Penetrationstest Anbieter nicht ausschließlich anhand von Preis oder Bekanntheit auszuwählen, sondern insbesondere die tatsächliche technische Durchführung zu betrachten. Wichtige Faktoren sind unter anderem der Anteil manueller Tests, die Erfahrung der Tester sowie die Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse. Eine umfangreichere Liste an Penetrationstest Anbietern findet man auch im binsec.wiki.
Weitere Penetrationstest-Anbieter in Deutschland sind unter anderem Allgeier CyRis GmbH, Apollon Security GmbH, AWARE7 GmbH, Blaze Information Security GmbH, cirosec GmbH, Code White GmbH, Exploit Labs GmbH, Greenhats GmbH, HiSolutions AG, KALWEIT ITS GmbH, MindBytes GmbH, MOGWAI LABS GmbH, neam IT-Services GmbH, Pentest Factory GmbH, PRIOLAN GmbH, ProSec GmbH, r-tec IT Security GmbH, SCHUTZWERK GmbH, SEC Consult Deutschland Unternehmensberatung GmbH, secuvera GmbH, Sodu Secure GmbH, Syret GmbH, SySS GmbH, turingpoint GmbH, TÜV SÜD AG, usd AG oder Whitelist Hackers GmbH. Die Redlings GmbH und die Blue Frost Security GmbH scheinen nicht mehr operativ tätig zu sein.
Die Kosten eines Penetrationstests richten sich nach Umfang, Komplexität und manuellem Aufwand – etwa der Anzahl und Art der Zielsysteme, der Tiefe der Analyse und dem Umfang des Berichts. Da ein echter, manueller Pentest individuell ist, ersetzen wir pauschale Stundensätze durch ein transparentes Festpreis-Angebot für Ihre konkrete Zielumgebung.
Eine detaillierte, nachvollziehbare Aufschlüsselung nach Umfang, Methode und Aufwand erfahren Sie in unserem Beitrag zu den Pentest-Kosten.
Ein Penetrationstest liefert mehr als nur technische Details. Er schafft eine belastbare Grundlage, um IT-Sicherheit als Teil der Unternehmenssteuerung zu verstehen und weiterzuentwickeln. Unternehmen profitieren dabei auf mehreren Ebenen.
- Transparenz: Klare Sicht auf vorhandene Schwachstellen, die Angriffsfläche und den tatsächlichen Sicherheitsstatus.
- Priorisierung: Strukturierte Einordnung nach Risiko und Auswirkung, um Ressourcen gezielt einzusetzen.
- Wirksamkeitsprüfung: Nachweis, ob bestehende Schutzmaßnahmen wie Firewalls, WAFs oder Endpoint-Security ihre Aufgabe erfüllen.
- Strategische Planung: Grundlage für Investitionsentscheidungen und die Weiterentwicklung der Sicherheitsstrategie.
- Compliance und Nachweise: Unterstützung bei regulatorischen Anforderungen (z. B. ISO 27001, TISAX, NIS2, PCI DSS) und objektiver Nachweis gegenüber Kunden, Partnern oder Auditoren.
- Reaktionsfähigkeit: Erkenntnisse darüber, wie schnell und effektiv interne Teams auf simulierte Angriffe reagieren.
Der wesentliche Vorteil liegt darin, dass Unternehmen ihre Sicherheitslage nicht nur theoretisch, sondern praktisch und überprüfbar bewerten können. So lassen sich Risiken realistisch einschätzen und Maßnahmen fundiert priorisieren.
Eine häufige Frage von Kunden lautet: Warum entdeckt die binsec GmbH in Penetrationstests regelmäßig Schwachstellen, die zuvor von anderen Anbietern übersehen wurden?
Die Antwort ist PTDoc – unser internes Tool für die strukturierte Durchführung und Dokumentation von Penetrationstests. Entwickelt von der binsec systems GmbH und gepflegt innerhalb der binsec group, entstand es aus einer zentralen Herausforderung: Wie lässt sich die Qualität konstant hochhalten, wenn das Team wächst und unterschiedliche Tester eigene Schwerpunkte haben? Und wie kann sichergestellt werden, dass Ergebnisse unabhängig vom ausführenden Senior Penetration Tester identisch und reproduzierbar bleiben?
PTDoc liefert die Lösung: standardisierte Vorgehensweisen für unterschiedliche Zielsysteme – von Active Directory über mobile Anwendungen bis hin zu Netzwerken. Dabei fließen kontinuierlich etablierte Standards wie der OWASP Testing Guide, MASVS und OSSTMM ein. Ebenso spiegeln sich in den Prüfschritten die gesammelten Erfahrungen unserer Pentester wider: Regelmäßig werden neue Prüfpunkte ergänzt, die sofort dem gesamten Team zur Verfügung stehen.
In der Praxis bedeutet das:
- binsec deckt Schwachstellen auf, die andere übersehen. In den letzten Jahren konnten wir immer wieder Findings identifizieren, die bei früheren Tests nicht entdeckt wurden.
- PTDoc entlastet die Pentester von binsec: Sie können sich voll auf die Durchführung konzentrieren, während die Dokumentation, die Verwaltung von Evidences und die Berichtsgenerierung effizient im Hintergrund ablaufen.
- Berichte sind schnell verfügbar und mehrsprachig: PTDoc unterstützt die Erstellung von deutschen und englischen Reports – auf Wunsch auch in beiden Sprachen.
Das ist das Geheimnis hinter den Pentest der binsec: ein systematischer Ansatz, der Standards und Erfahrung verbindet, Qualität und Wiederholbarkeit sicherstellt – und damit für die Kunden den entscheidenden Unterschied macht. Ein Kunde brachte es auf den Punkt: „Seit wir mit binsec arbeiten, bezeichne ich die Tests davor eigentlich nicht mehr als richtige Penetrationstests.“
Vor einem Penetrationstest können datenschutzrechtliche und vertragliche Vereinbarungen notwendig sein, um sowohl die rechtlichen Anforderungen (z. B. DSGVO) zu erfüllen als auch die Verantwortlichkeiten und Pflichten zwischen Auftraggeber und Penetrationstester eindeutig zu regeln. Der Umfang der Verarbeitung personenbezogener Daten hängt bei einem Penetrationstest stark von der Zielstellung des eigentlichen Tests ab. Bei der Durchführung eines Penetrationstests können folgende personenbezogene Daten verarbeitet werden:
Personenbezogene Daten eines oder mehrerer Ansprechpartner des Auftraggebers
Das sind in der Regel der Vorname, der Nachname, die berufliche E-Mail-Adresse, die berufliche Telefonnummer sowie die Position innerhalb des Unternehmens. Diese personenbezogenen Daten werden üblicherweise im E-Mail-Programm, auf dem Mailserver, in der Telefonanlage, in Kalendereinträgen sowie im abschließenden Bericht zum Penetrationstest gespeichert bzw. verarbeitet. Klingt banal – ist es in diesem Fall auch – und ist einfach für die Kommunikation zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer notwendig. Diese Daten werden immer verarbeitet, sind jedoch oftmals ohnehin öffentlich verfügbar.
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Personenbezogene Daten weiterer Mitarbeiter des Auftraggebers
Ist das Ziel des Penetrationstests eher das Unternehmensnetzwerk, wird man den Kontakt zu personenbezogenen Daten von Mitarbeitern oft nicht vermeiden können. Bei externen Penetrationstests ist dies seltener der Fall, spätestens bei internen Tests mit einem Active Directory jedoch nahezu unvermeidlich. Dabei erhält man oftmals mindestens die Namen der Mitarbeiter. Häufig gehört es zum internen Test, dass versucht wird, Privilegien zu erweitern oder weitere Accounts bzw. Zugänge zu erhalten. Gelingt dies – was mit steigender Mitarbeiterzahl wahrscheinlicher wird –, erhält man Zugriff auf valide Passwörter oder zumindest Passwort-Hashes. Um den Pentest durchzuführen, müssen zumindest diese Daten lokal auf dem Endgerät des Penetrationstesters verarbeitet werden. Durch die Kompromittierung von Accounts oder Umgehung von Zugriffsbeschränkungen können noch mehr Informationen zugänglich werden. Im schlimmsten Fall, etwa bei vollständiger Übernahme des Active Directory, kann der Zugriff auf sehr viele personenbezogene Daten erfolgen. Allerdings ist es nicht notwendig, diese Daten auf IT-Systeme des Auftragnehmers zu kopieren – im Gegenteil, dies sollte unbedingt vermieden werden. Eine Notwendigkeit dazu besteht nicht.
Personenbezogene Daten von Kunden des Auftraggebers
Mit personenbezogenen Daten von Kunden des Auftraggebers kommt man oft in Berührung, wenn Produktionssysteme getestet werden. Ein einfaches Beispiel ist ein Online-Shop. Das Absichern der Kundendaten im Shop ist ein zentrales Ziel des Penetrationstests. Es soll geprüft werden, ob es möglich ist, unberechtigt auf andere Datensätze zuzugreifen. Falls dies gelingt, werden beim Test zumindest kurzfristig einzelne Datensätze lokal auf dem Arbeitsgerät angezeigt und damit verarbeitet.
In den letzten beiden Fällen kann es ratsam sein, eine Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung zu schließen. Dabei sollte der Fokus auf dem Prinzip der Datenvermeidung liegen. Ein Penetrationstester ist – offensichtlich – kein böswilliger Angreifer, und es besteht keine Notwendigkeit, nennenswerte Datensätze des Unternehmens zu verarbeiten. Nur bei der Erstellung des Berichts muss ein sinnvoller Kompromiss zwischen Anonymisierung und Pseudonymisierung gefunden werden. Wurden beispielsweise beim Penetrationstest erfolgreich Zugangsdaten gefunden, müssen diese im Bericht dokumentiert werden, damit der Auftraggeber die nötigen Informationen erhält. Es ist jedoch nicht zwingend erforderlich, diese Zugangsdaten einzelnen Personen zuzuordnen.
Penetrationstests erzeugen sensible Informationen: technische Details zu Systemen, Konfigurationen, Schwachstellen, Benutzerkonten oder internen Strukturen. Entscheidend ist daher nicht nur wo, sondern auch wie diese Daten verarbeitet werden.
Die gesamte Verarbeitung erfolgt innerhalb einer eigenen, kontrollierten Infrastruktur in Deutschland. Der Betrieb findet in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main statt und wird durch eine räumlich getrennte Hot Standby Location zur Sicherstellung von Redundanz und Ausfallsicherheit ergänzt. Projektdaten werden weder in Public Cloud Umgebungen noch in unspezifizierte Drittstaaten ausgelagert.
Es werden eigene IPv4 und IPv6 Adressräume betrieben. Als Local Internet Registry wird eine unabhängige Netz und Routing Infrastruktur unterhalten, basierend auf Enterprise Hardware mit Juniper Netzwerkkomponenten. Auch Hypervisor und Storage Systeme befinden sich vollständig in technischer Eigenkontrolle.
Projektdaten werden ausschließlich in dedizierten, segmentierten Systemen verarbeitet. Der Zugriff ist strikt rollenbasiert und auf die jeweils beteiligten Senior Penetration Tester beschränkt. Erfasste Daten umfassen beispielsweise:
- technische Testnotizen und Analysen
- Screenshots und Evidences
- Berichtsentwürfe und finale Reports
Alle eingesetzten Laptops sind vollständig verschlüsselt. Projektdaten werden nach Abschluss lokal von den Systemen der Tester gelöscht. Die zentrale Dokumentation und Verwaltung sämtlicher Findings erfolgt ausschließlich in PTDoc als kontrolliertes Kernsystem. Durch diese Kombination aus eigener Infrastruktur, klarer Zugriffstrennung, verschlüsselten Endgeräten und strukturiertem Dokumentationsprozess bleibt die Verarbeitung jederzeit nachvollziehbar und kontrolliert.
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